Sie befinden sich hier:
Apotheke Bühlau Veranstaltungen Weltmeditationstag

Weltfriedensmeditation

Geführte Meditation mit Sai Cholleti zu Gunsten von 200 unbegleiteten Flüchtlingskindern in Dresden

13.10.2015 19:00 Uhr
Ort: Ev.-Luth. Kreuzkirchgemeinde Dresden
Haus der Kirche / Saal im EG / An der Kreuzkirche 6

Meditationen für Frieden in der Welt, die von Menschen unterschiedlicher Weltanschauung und Herkunft praktiziert werden, gewinnen angesichts eines weltweit zunehmenden religiösen Fanatismus an Bedeutung. Sie wenden sich Menschen zu, welche in Schwierigkeiten sind, Schmerzen leiden oder Hass empfinden, übermitteln in der Stille Gefühle und Gedanken liebevoller Freundlichkeit, fördern eine friedliche Einstellung zu sich selbst und zu anderen. Das Pranazentrum Dresden möchte mit einer vom erfahrenen Meditationslehrer Sai Cholleti aus Indien geführten Weltfriedensmeditation im Zentrum von Dresden ein überparteiliches und überkonfessionelles Zeichen angewandter spiritueller Ökumene setzten und Menschen einladen, sich als Teil der Repräsentanz des demokratischen und friedlichen Sachsens zu verstehen.

Wir sehen die Kreuzkirchgemeinde mit ihren Räumen als Ort in unserer Stadt, der eine friedliebende und kulturelle Gesinnung selbstredend symbolisiert.


Der Eintritt wird auf Spendenbasis erfolgen und der Erlös vollständig den in Dresden erwarteten 200 unbegleiteten Flüchtlingskindern zugutekommen.

Gesunde Psyche & Glückseligkeit dank täglicher Meditation?

Frau Senft: Viele Menschen fühlen sich müde, lustlos und sind  frustriert. Mediale Überreizung, stressige Auseinandersetzungen und eine überbordende Arbeitswelt scheinen viele Menschen unzufrieden zu machen. Stimmt es, dass man durch tägliche Meditationen Glückseligkeit erlangen kann?


Frau Trautmann: Davon bin ich aus eigner Erfahrung grundsätzlich überzeugt. Die Frage lautet eher, was versteht jeder einzelne Mensch unter Glückseligkeit, unter welchen Umständen wird ein Individuum glücklich. Ich denke, dass zwar jeder beschreiben kann, wie man sich fühlt, wie „man drauf“ ist, wenn man großes Glück empfindet. Zum Beispiel der Vater, der seinen frisch geborenen Sohn in seinen Armen hält oder das junge Paar, welches sich soeben aus Liebe füreinander entschieden hat oder der Top-Manager, der seine Gewinnziele im Konzern übertroffen hat, kann großes Glücksempfinden auslösen. Aber diese Glücksmomente sind vergänglich, wie wir alle wissen. Hier geht es um eine andere Dimension, eine andere Grundlage des glücklich Seins, die wir in uns dauerhaft nutzen können unabhängig von äußeren Lebensumständen, wenn wir uns einer täglichen Übungspraxis der Meditation zuwenden.

Sylvia Trautmann

Frau Senft:  Welche Übungspraxis der Meditation meinen Sie?


Frau Trautmann: Es gibt verschiedene Lehren und Schulen der Meditation, diese kommen aus den indischen Yoga-Traditionen,  aus der spirituellen Übungspraxis des Taoismus oder des Buddhismus. Wichtig dabei ist, dass man sich je nach Verfügbarkeit und Eignung eine Lehre mit einem Lehrer aussucht und diese täglich übt. Ich habe anfangs begonnen, Chi Gong zu praktizieren, nachdem ich eine zweijährige Ausbildung zur Chi Gong- Lehrerin bei Fung Zung Lie absolviert hatte. Wirklich angekommen bin ich aber heute in der meditativen Übungspraxis des Arhatic Yoga, die hier in Dresden im PRANA-Zentrum gelehrt wird. Außerdem kann man dort die sehr alten Heiltechniken der Prana Heilung erlernen, etwas sehr Praktisches und Nützliches im Leben. Weiterhin praktiziere ich selbst Hatha Yoga mit wachsender Begeisterung. Dieses empfinde ich als eine prima Ergänzung und Vervollkommnung zur Meditation. Denn nur wer sich ausreichend täglich bewegt, hat genügend „Popo“, um lange bei der Meditation ruhig sitzen zu können.

Frau Senft:  Was sind die Gründe Ihrer wachsenden Begeisterung für Arhatic Yoga?


Frau Trautmann: Es sind die spürbaren Auswirkungen auf mein gesundheitliches Befinden und meine Leistungsfähigkeit. Ich fühle mich ruhiger, ausgeglichener und konzentrierter bei meiner Arbeit. Ich habe mehr Erfolg auf allen Ebenen, bin glücklicher und zugleich ein spiritueller Mensch geworden. Die Nähe, Liebe und Demut zu Gott sind mir sehr wichtig geworden. Ich bin für Vieles in meinem Leben dankbarer geworden. Wenn unsere Liebe zu allem wächst und bedingungslos wird, ebenso die Vergebung, so befreit das die Psyche enorm. Dieses Potential des Arhatic Yoga versetzt Berge, ich spüre das und möchte eines Tages diese Erfahrungen an andere weitergeben.

Frau Senft: Also doch Glückseligkeit durch Meditation?


Frau Trautmann: Ja, mehr noch: Heilung, Gesundheit, innere Verjüngung, mehr Bewusstheit, bessere Wahrnehmung, effizienteres Arbeiten und ja, viel mehr das gute Gefühl, glücklich zu sein. Erdung, innere Mitte sind mit dabei.


Frau Senft: Sie haben Familie und sind als Apothekerin selbstständig mit 10 Angestellten in Ihrer Apotheke tätig. Wie bekommen Sie das zeitlich alles hin mit Ihrer täglichen Übungspraxis?


Frau Trautmann: Gute Frage! Die nächste bitte! Im Ernst: Ich bin morgens Frühaufsteherin. Zwischen 5 Uhr morgens und 7 Uhr mache ich Reinigungsübungen aus der Prana Heilungspraxis und Pranayamas, das sind yogische Atmungsübungen. Danach folgt eine Meditation, danach einige Hatha Yogaübungen. Am Wochenende und zweimal in der Woche ist zusätzlich 1 Stunde Joggen dran, wenn das Wetter mitspielt. Abends, nachdem ich meine Tochter zu Bett gebracht habe, mache ich ein bissel Kraftsport im Keller und danach noch eine Mediation. Täglich. Wieviel Zeit man in seine Übungspraxis investiert, hängt letztlich von den ganz individuellen Möglichkeiten des Praktizierenden ab. Dabei kommt es nicht auf die Anzahl von Stunden sondern auf die Regelmäßigkeit des Übens an. Es lohnt sich jedenfalls, sein tägliches Zeitmanagement dafür unter die Lupe zu nehmen. Das ist zu schaffen und lohnenswert, weil man durch die Übungspraxis der Meditation mehr in seine geistige und körperliche Kraft kommt und weniger Schlaf benötigt.

Frau Senft:  Wer es versuchen will, in die Übungspraxis des meditativen Yogas einzusteigen, was würden Sie demjenigen empfehlen?


Frau Trautmann: Kommen Sie am 13. Oktober 19 Uhr in den Gemeindesaal der Dresdener Kreuzkirche zur Weltfriedensmeditation mit meinem Meditations- und Yogalehrer  Sai Cholleti. Oder besuchen Sie Vorträge, Meditationen, Seminare, die Ausbildung „Arhatic Yoga Vorbereitungsstufe“ im PRANA-Zentrum Dresden oder in anderen Städten Deutschlands. Von den vielen Prana-Zentren in Deutschland ist übrigens dasjenige in Dresden das schönste und das größte. Sie finden den Kontakt unter www.pranaheilung-dresden.de. Und setzen Sie Prioritäten. Muss der Abend wirklich am Fernseher verbracht werden? Muss das längere Zeitunglesen wirklich sein? Muss man wirklich mit seinem Nachbarn über alles und jeden herziehen? Meiden Sie das Verplempern von kostbarer Zeit, das Herum-Meckern über Politiker oder andere Ärgernisse. Davon wird’s nicht besser. Einen schönen Sonnenuntergang zu beobachten oder zu hören, wie schön die Natur im Frühling erwacht, ist keine Zeitverschwendung, sondern ein wichtiger Aspekt des dankbaren Genießens! Hören Sie mehr auf die Signale, die Ihr Körper sendet. Ich habe mich von Schweinefleisch und ungesunden Genussmitteln verabschiedet. Bewegen Sie sich mehr an frischer Luft. Dem meditativen Yoga können Sie sich in jedem Alter zuwenden. Es für sich zu tun, steht jedem offen.

Frau Senft: Wer hat Sie unterrichtet?


Frau Trautmann: Mit Respekt und in Dankbarkeit möchte hier den Begründer des Arhatic Yoga Master Choa Kok Sui und meine persönlichen Lehrer Sai Cholleti und Patricia Gulde vom PRANA- Zentrum Dresden nennen.


Frau Senft: Danke für das Gespräch!
Frau Trautmann: Gerne, herzlichen Dank