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Apotheke Bühlau Naturheilkunde Mikronährstoffe vorbeugende Einnahme von Mikronährstoffen

Wir alle sind betroffen: Die Mikronährstoff-Räuber sind überall

Bei sogenannten Zivilisationskrankheiten stellen sich oftmals über Jahre aufbauende Ungleichgewichte im komplizierten biologischen System ein, so dass viele Menschen mangelversorgt sind. Wer oder was hat Schuld daran?

Neben veränderten, krankmachenden Ernährungsgewohnheiten zählen mittlerweile auch eine zwangsläufig vermehrte Zunahme von Umweltschadstoffen, Stress und Leistungsdruck zu den Mikronährstoff-Räubern in unserem Körper. Zu den krankmachenden Ernährungsgewohnheiten zählt die Tatsache, dass einerseits Menschen sich die Energie liefernden Makronährstoffe (Kohlehydrate, Fette, Eiweiße) viel zu hoch kalorisch zuführen, während sie sich andererseits zu wenig mit Mikronährstoffen ernähren. fressender Mann

"Der Mensch erkrankt nicht, weil dem Körper Medikamente fehlen, sondern weil biochemische Störungen im Körper ablaufen, die nicht rechtzeitig erkannt und korrigiert werden."

Dr. med. Bodo Kuklinski

Interview Auch wir sind dank unserer Ausbildung im Bereich Mikronährstoffmedizin überzeugt, dass sich viele Beschwerden und Symptome durch eine gezielte Zufuhr der nötigen Mikronährstoffe vermeiden bzw. lindern, in manchen Fällen sogar heilen lassen, vorausgesetzt, der Patient befolgt dauerhaft wichtige Grundsätze in Ernährung und ausreichender Bewegung. Wir helfen Ihnen dabei gern.

Welchen Sinn hat eine vorbeugende Einnahme von Mikronährstoffen?

Obst und Gemüse enthalten viele Mikronährstoffe − aber nur im frisch geernteten Zustand. Durch Transport, Lagerung, Konservierung und Kochen werden viele dieser wertvollen Mikronährstoffe zerstört. Ein Kopfsalat kann z.B. innerhalb von 3 Tagen bis zu 60% Vitamin C verlieren, Spinat bis zu 56% (siehe Grafik). Selbst wenn Sie täglich viel Obst, Gemüse und Salat essen, kann ein chronischer Vitalstoffmangel entstehen. Eine ausreichende Mikronährstoffversorgung ist eine entscheidende Basis für Gesundheit und Leistungsfähigkeit!

Vitamin C im Gemüse
Vitamin C im Gemüse

Der offene Salat und das zerkleinerte Gemüse verlieren durch Kontakt mit Licht und Sauerstoff rund 30% empfindlicher Vitamine pro Stunde. Laut der amerikanischen Agrarbehörde enthalten viele Nahrungsmittel nur noch 40% der Menge an Mineralstoffen, die noch vor 30 Jahren gemessen wurde. Die Quote der Unterversorgten liegt damit zum Beispiel*

  • bei Vitamin E: 50-60%
  • bei Vitamin D: 80-90%
  • bei Folsäure: bis zu 90% (besonders relevant für Frauen mit Kinderwunsch)


Der eigentliche Beginn einer sogenannten Alterskrankheit liegt meist schon Jahrzehnte zurück, bevor sich ihre ersten Symptome bemerkbar machen. Inzwischen gilt als gesichert, dass der degenerative Abbau, der in die Erkrankung mündet, von Ernährungsfaktoren begünstigt wird. Es ist der Mangel an bestimmten Mikronährstoffen, der die antioxidativen Abwehrmechanismen, Enzymaktivitäten und den Zellstoffwechsel verlangsamen oder sogar blockieren kann.

Zusätzliche Störfaktoren, wie etwa die Einnahme bestimmter Medikamente, können diesen Mangel noch begünstigen, denn Arzneimittel und Mikronährstoffe nutzen die gleichen Transport- und Stoffwechselwege. Das ist einer der Gründe, warum bei anhaltendem Medikamentengebrauch das Risiko für unerwünschte Wirkungen steigt. Gerade dann erfordert der Mikronährstoffhaushalt besondere Beachtung. Mit gezielt bilanzierter Diät lässt sich eine durch Medikamenteneinnahme verursachte Nährstoff-Unterversorgung auffangen. Besonders Senioren haben aufgrund altersbedingter physiologischer Veränderungen ein hohes Risiko für Wechselwirkungen von Arzneimitteln und Mikronährstoffen, zum Beispiel durch verringerte Magensäureproduktion, hormonelle Störungen oder Einschränkung von Stoffwechselleistungen.

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