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Säure-Basen-Gleichgewicht

Der Säure-Basen-Haushalt beinhaltet verschiedene biochemische Regelmechanismen, die dafür sorgen, dass Enzyme und Funktionsproteine im Körpergewebe auch tatsächlich funktionieren. Als Messgröße wird hierfür der pH-Wert genutzt, der angibt, wie sauer oder basisch ein wässriges Milieu ist. Alle an der Regulation des Stoffwechsels beteiligten Proteine und Enzyme besitzen ein pH-Optimum. Da bei vielen chronischen bzw. entzündlichen Erkrankungen ursächlich eine zu starke Anreicherung von sauren Stoffwechsel-Äquivalenten im Organismus vorliegt, ist die Behandlung mit basischen Mineralien eine wichtige Grundlage für den ganzheitlichen Therapieerfolg. Auch zur Vorbeugung, etwa in Stress-Situationen oder bei einer Ernährungsumstellung zur Reduktion ihres Körpergewichtes, lohnt sich wegen der Verbesserung des Wohlbefindens eine Basenkur (Entsäuerung).

Wir helfen Ihnen dabei, mit preisgünstigen Basenmineralien und spagyrischen Mischungen aus eigener Herstellung eine Entsäuerungskur selbst richtig durchzuführen.

Unsere Basenmineralien basieren auf Citratsalzen und sind nach dem aktuellen Stand der Mikronährstoffmedizin zusammengesetzt.

Wie funktioniert die Säure-Basen-Regulation in unserem Organismus?

Fast die gesamten Stoffwechselvorgänge in unserem Körper finden im wässrigen Milieu statt bei einem neutralen bzw. leicht basischen ph-Bereich ( pH-Wert zwischen 7,38 und 7,42 ). Der menschliche Körper besitzt die Fähigkeit, Störungen des Säure-Basen-Gleichgewichts innerhalb bestimmter Toleranzen zu kompensieren, hauptsächlich mit Hilfe einer körpereignen basischen Bicarbonat- Pufferreserve sowie mit Hilfe der Entsäuerungsleistung der Leber. Aber auch Lunge, Haut und Niere sind an der Ausscheidung saurer Stoffwechselendprodukte beteiligt.

Was macht unser Gewebe "sauer" und damit krank?

Fehlernährung und Stress führen zur Übersäuerung unseres Organismus. Dauerstress führt z.B. zur Überreizung des vegetativen Nervensystems in Kombination mit flacher Atmung und Bewegungsmangel sowie einer sympathikusbedingter Glukosefreisetzung. Der Körper erhält zu wenig Sauerstoff und atmet die Säuren nicht als Kohlendioxid ab. Überschüssige Kohlenhydrate werden zur Milchsäure vergoren und belasten unseren Organismus.

falsche Ernährung
falsche Ernährung

Unsere "moderne Ernährung" macht häufig unser Gewebe ebenfalls sauer: Leider essen wir durchschnittlich zuviel einfache Kohlenhydrate (z.B. Zucker), zuviel ungesunde tierische Fette und zuviel tierisches Eiweiß (z.B. Fleisch/Wurst). Etwa 80 % der Bevölkerung nehmen mit ihrer Nahrung gemäß Ernährungsstudien eine zu hohe Energiedichte in sich auf. Unsere Leber, das hauptsächliche Entsäuerungsorgan, ist oftmals mit dem Abbau von Ammoniak, dem Abbauprodukt unserer Nahrungseiweiße im Darm, überlastet: Zu viele Säureäquivalente verbrauchen die basischen Pufferreserven unseres Körpers. Nicht selten rauben auch Stoffwechselgifte wie Alkohol, Nikotin, Kaffee die letzte Entsäuerungskapazität unserer Leber. Aber auch Süßes, Zuckerhaltiges!

Die Anreicherung von basischem Ammoniak im Darmgewebe führt zu einer ungesunden Veränderung unserer natürlichen Darmflora. Je basischer unser Darmgewebe, desto weniger kann die Leber den Säure-Basenhaushalt regulieren, desto stärker wird die Zellatmung blockiert und desto weniger kann die Leber Ammoniak zeitnah entgiften. Die Anreicherung von Harnsäure und anderen sauren Stoffwechselendprodukten ist die Folge. Wir fühlen uns infolgedessen müde und schlapp.

Welche Beschwerden und Krankheiten folgen aus einer Übersäuerung?

  • körperliche und geistige Erschöpfung infolge Energiemangel in den Zellen
  • Entwicklung eines Übergewichtes bis hin zum Diabetes
  • Gelenkschmerzen bis hin zur Arthritis/Arthrose
  • Migräne, Spannungskopfschmerzen
  • schmerzhafte Muskelverspannungen
  • chronisch entzündliche Erkrankungen (Darm, Magen, Haut, Schleimhäute)
  • Fibromyalgien
  • Krebserkrankungen
  • Gicht

Wie funktioniert eine Entsäuerungstherapie mit Basenmineralien?

Ein optimales Basenmittel enthält:

  • Kalium-Citrat
  • Magnesium Citrat
  • Calcium-Citrat
  • Organisches Zinksalz
  • Kieselerde
  • Bicarbonate
  • Vitamin D (in orthomolekularem Dosisverhältnis)

Stellen Sie mit den Urinteststreifen fest, dass Sie immer saure pH-Werte aufweisen, so liegt eine starke Übersäuerung vor. Anfangs nehmen Sie 2 x täglich jeweils 5 Gramm dieser Basenmischung in Wasser aufgelöst ein. Nach der 3. Woche reduzieren Sie die Dosis auf 1 x täglich 5 Gramm. Die richtige Dosis ist erreicht, wenn der Morgenurin um den pH-Wert von 6,5 liegt. Die Entsäuerungstherapie sollte nicht länger als 6 Wochen durchgeführt werden.
Patienten mit Niereninsuffizienz oder mit Digitalis-Medikamenten sollen diese Kur wegen unerwünschter Wechselwirkungen nicht durchführen.

Säure-Basen-Gleichgewicht
Säure-Basen-Gleichgewicht
Säure-Basen-Gleichgewicht